SCD - das Warum und das Was


* Unser Ziel: Professionelles Konfliktlösungs- und Aufgabenmanagement.

* Unser Weg: Progressive Konzepte anstatt destruktives 'Normverhalten'.

* Unser Extra: Spezifisches Gesundheitstraining (Qi-Gong = Chi-Kung)
und realistische Selbst-Verteidigung (WingTsun = WT).

Das SCD Training ist hauptsächlich daraufhin ausgerichtet, das vorhandene Bewusstsein für Pre-Konflikte und Konfliktsituationen zu erweitern und zu vertiefen.



Was ist die Hauptsache bei CoreMunication?

Durch das Erkennen der Verhaltensweisen auf verbaler und nonverbaler Ebene, lernt der CoreMunicator das Gebiet, das dabei betreten wird, zu verstehen.

Der Mensch, als ‘soziales Herdentier’, hat im Laufe der Zeit ein komplexes Regelwerk erschaffen, welches unsere sozialen Interaktionen im gesellschaftlich tolerierten Bereich aufrechterhalten soll. Regeln können nutzen, aber auch schaden.
Mit Ausnahme einiger weniger Gebiete, leben die meisten Menschen in der unmittelbaren Umgebung ihres Arbeitsplatzes, und die meiste Zeit des Tages müssen grössere Gruppen von Leuten auf engem Raum miteinander auskommen.

Zur gleichen Zeit wollen wir die Freiheit der eigenen Entscheidung, den Schutz der Privatsphäre und dazu noch eine Portion Frohsinn. Dass dieses nicht immer mit den lokalen Gegebenheiten in Übereinstimmung zu bringen ist und somit einen potentiellen Aggressionsherd darstellt, kann fast überall täglich aufs neue ‘hautnah’ erlebt werden.

Um uns vom komplexen Kollektiv zum (nicht weniger) komplexen Individuum entwickeln zu können, benötigen wir Skripts. Skripts sind die unterbewussten Schemata, die sich aus vorhandenen Gegebenheiten und sozialen Interaktionen zusammensetzen.

Wir vertrauen diesen Skripts unser Leben an in der Hoffnung, dass unsere Gesetze und Befehle die Grenzen beschützen können. Die interkulturellen Perspektiven bereichern zweifellos unser Zusammenleben, aber sie machen es auch viel komplizierter.

Die Medien zeigen unzählige Beispiele von “Grenzvorfällen”; Vorfälle, in denen das Gesetz die befohlene Ordnung keineswegs zuwege bringen konnte und das Opfer von jemanden überwältigt wurde, der ausserhalb der 'Normalität’ - und Erwartung - operierte.

Viele Dienstleistungsbetriebe sehen ihr ‘Frontline’-Personal immer regelmässiger durch frustrierte Kunden angegriffen, die Palette geht vom Schimpfen übers Spucken und vom Rempeln bis hin zum Töten.

Die Frustration der Kunden, die sehr schnell zur Aggression ausufern kann, basiert in den meisten Fällen auf zwei Faktoren:
Erstens: ihre drängenden Bedürfnisse wurden irgendwie (vom Dienstleistenden) nicht erfüllt.
Zweitens: die Reaktion des Personals lässt ihren (Selbst)Gerechtigkeitssinn entflammen.

Das hat dann automatisch zur Folge, dass beim Dienstleistenden ebenfalls gewisse contra-produktive Kräfte und Mechanismen einsetzen. Es ist genau dieser unheilvolle Kreislauf des unseligen Prozesses, den wir mit dem Konzept der SCD zu überwinden suchen.

In diesen Grenzfällen tauchen Frustrationen auf die normalerweise ihren Ursprung woanders haben. Durch die Aggression zu direct stoppen, beschützt man seine physische und mentale Integrität. Meistens kann dieser 'Stop' verbal erreicht werden.

In einer gewissen Weise 'friert man die Situation ein', sollte man nicht in der Lage sein die Aggressionen zu aufzulösen. Die oberste Maxime ist: die momentane Sicherheitslage. Zeit zu gewinnen und die eigene Sicherheit gewährleisten zu können ist, was dem Klienten gelernt wird.

Da manche Aggressoren deutlich momentane Defizite in ihrer Kommunikation aufweisen, ist es notwendig auch unter schwierigen Bedingungen in der Lage zu sein, ein Gespräch in Gang zu setzen. Auch diese erwerbbare Fähigkeit wird in den SCD-Ausbildungen trainiert.

Der 'Primary Effekt' des ersten Kontaktes gibt reelle Möglichkeiten in the Hände des Klienten um 'Beute-Verhalten' zu vermeiden. Ohne die 'Alpha-Tier-Position' zu suchen, lernt man fähig zu sein die vielen unterschiedlichen Situationen zu handhaben die in unser komplexes Leben und unsere Interaktionen ausmachen.

Zu wissen wann zu flüchten, zu konfrontieren, ins Leere laufen zu lassen oder Empathie zu zeigen, ist was man vielleicht lernen sollte. Die eigene Verantwortung zur Interaktion wahrzunehmen, ohne auf die negativen und unterdrückenden Effekte der Autorität zurückgreifen zu müssen, gibt Ent-Spannung - und dem Gegenüber einen sicheren Ausweg, er 'muss' also nicht gewalttätig werden.
Und falls doch, bereiten wir die Klienten auch darauf vor, immer innerhalb der möglichst sichersten Art und Weise.